Hämatit ist ein sehr häufiges Eisenmineral (Fe₂O₃) und eines der wichtigsten Eisenerze. Synonym: rotes Eisenerz. Der Begriff „Hämatit“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „blutrot“.
Härte: 5,5–6,5; Dichte: ca. 5. Der Name leitet sich vom Griechischen „ema“ (Blut) und „hämatites“ (Blutstein) ab (Theophrast, 325 v. Chr.). In der Natur bildet Hämatit Kristalle und deren Verwachsungen; körnige, schuppige und erdige Aggregate, manchmal gesintert, nierenförmig und bolitisch. Die Farbe der kristallinen Varietäten reicht von stahlgrau bis schwarz; kryptokristalliner Hämatit ist matt bis leuchtend rot.
Hämatit ist ein sehr häufiges Mineral, das in Lagerstätten verschiedenster genetischer Typen und in unterschiedlichen Gesteinen vorkommt. Je nach Struktur und Form der Hämatitausscheidungen lassen sich verschiedene Hämatitarten unterscheiden, von denen zwei als Pigmente verwendet werden: Eisenerzhämatit, ein loses und leicht verschmutzendes Aggregat aus winzigen, roten Eisenglimmerplättchen, das sich fettig anfühlt; und rotes Eisenerzhämatit, ein feinkristallines und kryptokristallines rotes Hämatitausscheidungsprodukt, das üblicherweise als lose, erdige Masse oder nierenförmige Aggregate mit radialer und konzentrischer Struktur vorliegt.
• Chemische Beschreibung:
• Chemische Formel: Fe₂O₃
• Lichtechtheit: 8
• Alkalibeständigkeit: 5
• Kalkbeständigkeit: 5
• Säurebeständigkeit: 5
• Farbindex: PR 102
• Geeignet für: Acryl, Fresko, Keramik, Öl, Tempera, Aquarell/Gouache, Silikatbinder, Zement/Gips
• Farbe: Rot
• Form: Pulver
• Hohe Deckkraft